
Bei der so genannten „Bläue“ handelt es sich um einen Pilz, der zunächst als helle, bläuliche Verfärbung auf dem Holz sichtbar wird , sich dann schnell ausbreitet und dunkler wird. Besonders Nadelhölzer sind extrem anfällig für diese Pilzart. Dabei zerstört Bläue das Holz nicht . Bei ständiger Nässe kommt es jedoch zu erhöhter Rissbildung, Aufquellen und starker Durchfeuchtung - einem idealen Nährboden für weitere holzzerstörende Pilze. Bläue durchbricht und unterwandert außerdem vorhandene Anstrichfilme. Diese müssen dann entfernt und die darunter liegenden Hölzer im Anschluss mit einer Holzschutz-Grundierung mit einem speziellen Bläueschutz behandelt werden. Zur Vorbeugung sollte Holz im Außenbereich stets mit einer solchen Holzschutz-Grundierung versehen werden.
Als Sammelbegriff für Pilze wie Porlinge oder Blättlinge beschreibt „Fäulnis“ den Zerstörungsprozess von Hölzern in dauerfeuchter Umgebung. Sporen keimen im meist durch Risse anfälligen Holz und ernähren sich von ihrem Wirt. Da das Holz bei einer Renovierung großflächig ersetzt werden muss, sind diese Arbeiten entsprechend aufwendig.
Vor allem Holz im Außenbereich muss vor UV-Strahlen geschützt werden, damit unerwünschte Effekte vermieden werden können: Bei dauerhafter direkter Sonneneinstrahlung können alle Holzarten vergrauen. Die UV-Strahlen greifen das holzeigene Lignin an, wodurch die Holzoberfläche vergraut. Das Holz beginnt zu verwittern. Auf Dauer kann dadurch die Stabilität des Holzes wesentlich beeinträchtigt werden. Anstriche mit Farbpigmenten und/ oder speziellen UV-Schutzmitteln verhindern eine Schädigung der Holzelemente und sollten daher regelmäßig angewendet werden.